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BIOGRAFIEN

ROSE BREUSS
KURATORIN ODEONTANZ II

In Vorarlberg geboren. Studierte an der Hochschule für Musik und Darstellende Kunst Wien, Theaterschool Amsterdam, Temple University Philadelphia USA, University of Surrey, Labanotation Institute.
Choreographierte u.a. für das Niederösterreichische Donaufestival, Wiener Festwochen,Kammeroper Wien, dieTheater Künstlerhaus, Österreichische Galerie Belvedere, Kunststiftung Essl – Klosterneuburg, Ballettschule der Wiener Staatsoper, Posthof Linz, Staatsgalerie Stuttgart, szene bunte wähne, Odeon, TanzTheaterWien, x-IDA Kompanie, Jeunesse musicale, Wiener Konzerthaus, Klangforum Wien, Tanzquartier Wien,Grand Theatre Luxemburg und Philharmonie Luxemburg, Festspielhaus St. Pölten, Bregenzer Festspiele, Odeon Wien....Ausgezeichnet mit dem Max Brand Preis für Experimentelle Musik, dem Theodor Körner Preis für Wissenschaft und Kunst und der Prämie des Bundeskanzleramtes für die Choreographie "Drift". Institutsdirektorin IDA - Institute for Dance Arts an der Anton Bruckner Privatuniversität in Linz,wo sie lehrt und habilitierte. Als Gastdozentin an der Ballettschule der Wiener Staatsoper und an der Universität Salzburg -Musik- und Tanzwissenschaft und an der Hochschule für Musik und Darstellende Kunst, Frankfurt. Zusammen mit Johannes Randolf gründete sie in Linz 2009 die Cie. Off Verticality/ C.O.V.

NIKOLAUS ADLER

In Wien geboren, erhielt seine Ausbildung an der Ballettschule der Österreichischen Bundestheater. 1992 bis 2007 war er Tänzer des Wiener Staatsopernballetts, wo er in zahlreichen Balletten solistisch auftrat. Seit 1995 ist er als Choreograph u.a. für das Wiener Staatsopernballett, Bregenzer Festspiele, Austrian Dance Days, Dance Europe (Tel Aviv), Company Homunculus, Company ProART, Österreich Tanzt, X.ida, Brucknerfest Linz, Tiroler Landestheater tätig. Daneben choreographierte er zahlreiche Arbeiten für Opern, Theater sowie eigene Projekte. Seine Stücke waren in Amerika, Israel, Spanien, Italien, Deutschland und Österreich zu sehen.
Seine Choreographie „rien ne va plus“ wurde durch die Kunstsektion des Bundeskanzleramtes prämiert und sein „Torero Carmen“ gewann den Preis für „Beste zeitgenössische Choreographie“ beim Wettbewerb „Maya“ (St. Petersburg).

SILVIA AUER
Geboren in Wien; Bühnenbildnerin und Lichtdesignerin; Ensemblemitglied des tanztheater homunculus seit 1983; Technische Leiterin seit 1990. Bühnenbild, Ausstattung und Licht für die Produktionen von homunculus; 1987-2004 Organisatorische Leitung von “das studio. Zentrum für Modernen Ausdruckstanz”; Lichtgestaltung im freien Tanz- und Theaterbereich; Mitarbeit bei zahlreichen Tanz- und Theaterproduktionen; veranstaltet Lichtseminare für Interessierte aus dem Theaterbereich.

GEORG BLASCKE

Tänzer, Choreograf und Tanztrainer. Lebt in Wien. Als Produzent und Performer eigener choreografischer Arbeiten ist er seit Jahren in diversen Formaten international erfolgreich tätig. Als Dozent für zeitgenössischen Tanz, Movement Research und Choreografie folgt er zahlreichen Einladungen zu Festivals und an künstlerische Hochschulen. Seine aktuellen Projekte, inspiriert von phänomenologischen Fragestellungen zur zeitgenössischen Skulptur, erforschen räumliche Bedingungen von Repräsentation und Wahrnehmung und loten Möglichkeiten eines somatischen Zugangs zu Bewegungsrecherche und zu choreografischem Verständnis aus. Diesbezüglich beeinflusst die Feldenkrais-Methode entscheidend seine Arbeit im Hinblick auf Bewegungsrecherche, Partnerarbeit und im Bezug auf Reflexionen zur Präsenz des Performers. Sein Interesse an Neubewertungen und Umdeutungen des sich artikulierenden Körpers führt ihn zunehmend zum Rekonstruktionsbegriff in der zeitgenössischen Choreografie.
www.georgblaschke.com

JUAN DANTE MURILLO BOBADILLA

Geboren 1982 in Kolumbien, abgeschlossenes Studium Medienkommunikation, Schwerpunkt audiovisuelle Produktion. Bachelor für Zeitgenössischen Bühnentanz und Tanzpädagogik an der Anton Bruckner Privatuniversität (ABPU) in Linz. Zurzeit befindet er sich dort im Masterprogramm für Zeitgenössischen Bühnentanz. Teilnahme an Tanzfestivals in Kolumbien, Mexiko, Venezuela, Ecuador, Spanien, Italien, Norwegen, Finnland und Estland. 2009 erhielt er das Auslandsstipendium des Ministeriums für Unterricht und Kultur Wien.
Engagements bei der editta braun company, Rose Breuss und Wee Dance Company Oslo unter der Leitung von F. Scavetta. Mitglied der Cie. Off Verticality/C.O.V., residency bei Liz King mit Martin Sonderkamp. Letzte Engagements brachten ihn nach Argentinien, Griechenland, in die Türkei, Mazedonien, Bulgarien und Kroatien.

COMPANY homunculus
Die Company homunculus wurde 1981 vom Wiener Choreografen Manfred Aichinger gegründet.
Als künstlerischer Leiter hat Aichinger in mehr als zwanzig Jahren eine Vielzahl an Choreografien für sein Ensemble kreiert. Unter anderem die Produktionen Galerie der Irrtümer (1985), Glückliche Tage (1988), und doch tragen sie den Winter in den Köpfen (1990), Schlachthof für Engel (1992), nature morte (1998), GATE 7 (2000), Alles gelogen (2003), Wiener Küche (2006) und „DIE opheliaMASCHINE (2010).
Manfred Aichinger arbeitete als Gastchoreograph mit den Ballett Kompanien der Grazer Oper, des Landestheaters Salzburg, des Landestheaters Tirol und der Wiener Staatsoper. Konsequente Ensemblearbeit, Vielfalt in thematisch-inhaltlicher, formaler und konzeptioneller Hinsicht sowie die Auseinandersetzung mit Fragen von gesellschaftspolitischer Relevanz prägen die Choreografien der Company seit den frühen Anfängen. Die Stücke entstehen zumeist auf Basis intensiver Improvisationsphasen in intensivem Zusammenspiel von TänzerInnen und ChoreografIn.
homunculus und seine beiden Leiter Manfred Aichinger und Nikolaus Selimov wurden mit zahlreichen Preisen ausgezeichnet (u.a. Christl-Zimmerl-Preis, Adolf-Schärf-Preis, O.E.Hasse-Preis). Zuletzt erhielten sie den Spezialpreis 2003 der Jury des Österreichischen Tanzproduktionspreises.
43 abendfüllende Choreografien, zahlreiche short works sowie Gastspiele im In- und Ausland markieren den bisherigen Weg. Das Ensemble gastierte unter anderem in Amerika, Deutschland, Italien, Luxemburg, Russland, Serbien, Slowakei, Tschechien und Zypern.
In Wien wurden in den vergangenen Jahren Uraufführungen an der Volksoper Wien, im Odeon, Tanzquartier Wien, WUK, Semper Depot, Kosmostheater und Dschungel Wien gezeigt.
Eine lange Tradition besteht für das Ensemble in der Auffindung und Bespielung neuer, bis dato für Theater nicht genützter Räume. Stellvertretend seien das Foyer des Kunst-historischen Museums, das Sonnenuhrhaus in Schönbrunn, die Halle 1030, das Foyer des Jugendstiltheaters, die Neustifthalle und das Siemens Forum genannt.
Seit der Saison 2002/03 lädt homunculus auch GastchoreografInnen zur Zusammenarbeit ein. Bisher wurden Uraufführungen von Nikolaus Adler (rien ne va plus und oedipus is complex), Bernd Bienert (Alzburg:Eutopa), Elena Lupták (par terre), Nicole Caccivio (Bruchstücke) und Andrea Stotter (placebo?) präsentiert.
Neben seinem Tanztheaterschaffen für erwachsenes Publikum entwickelt homunculus unter der künstlerischen Leitung von Karin Steinbrugger und Martina Haager seit 2002 auch Projekte für junges Publikum. Die Choreografien „Stell Dir vor“, „Red caps/Rotkäppchen reloaded“ „Giftige Flügel“ und „Fight Night“ wurden auch bei zahlreichen Gastspielen gezeigt.
Wesentliche Beiträge leistet homunculus im Bereich der Nachwuchsförderung für junge TänzerInnen und ChoreografInnen.
Das Theaterschaffen von homunculus wird aus Mitteln der Kulturabteilung der Stadt Wien und dem Bundesministerium für Unterricht Kunst und Kultur subventioniert.
www.homunculus.co.at

C.O.V./CIE. OFF VERTICALITY
Rose Breuss und Johannes Randolf gründeten 2008 mit der Unterstützung der Stadt Wien, des Bundesministeriums für Unterricht und Kunst, des Landes Oberösterreich und der Stadt Linz die Cie. OFF VERTICALITY/C.O.V. für zeitgenössische TänzerInnen und ChoreografInnen. C.O.V. agiert als Plattform für zeitgenössische Tanzkunst. Der Kern ihres Schaffens sind Neukreationen und das Erarbeiten eines relevanten zeitgenössischen Tanzrepertoires. Die für den zeitgenössischen Tanz charakteristischen Arbeits- und Probenprozesse finden in Form von residencies für TänzerInnen und ChoreografInnen statt. Die programmatische Linie der Kompanie speist sich aus einer Vernetzung international, national und lokal tätiger KünstlerInnen. Die Mitglieder von C.O.V. zeichnen sich durch ihre künstlerische Individualität aus, die zusammen mit einer versierten und selbstbewussten Technik des Tanzens, eine lebendige und physisch intensive Interpretation erlebbar machen. Die enge Zusammenarbeit mit dem renommierten Institute for Dance Arts, IDA, der Anton Bruckner Privatuniversität erweitert die Möglichkeiten und Ressourcen der C.O.V., Masterstudierende des Institute of Dance Arts sind in die Projekte, Aufführungen und Performances der Company einbezogen. Die Durchlässigkeit der Arbeit von C.O.V. zum öffentlichen Raum ist ein wesentliches künstlerisches Bedürfnis und die Kommunikation mit dem Publikum bzw. zu verschiedenen Öffentlichkeiten (Hochkultur, Straße, Schulen...) ist Teil der Company- Arbeit. C.O.V lotet den menschlichen Bewegungsraum aus – vermittelt Körper- und Seinslagen des Menschen und schwingt dem pendelnden Blei des Lotes und der Schwere entgegen. C.O.V. tanzte u.a. bei den Bregenzer Festspielen, in den Berliner Sophiensälen, im Konzerthaus Wien, in der Philharmonie Luxemburg, im Tanzquartier Wien, im Odeon Wien, beim FeldkirchFestival, bei den Gmundener Festwochen, in der Spinnerei Traun...
www.cov.or.at

DAN DACTU

1986 in Constanta (Rumänien) geboren. Tanzausbildung in der Rumänischen Ballett Schule Floria Capsali in Bukarest. 2005-2010 Tänzer der Wiener Staatsoper. 2008 und 2009 Choreograf am Choreolab Vienna.

SIBYLLE DAHMS

Begann nach mehrjähriger Theaterkarriere (u.a. Schauspielhaus Düsseldorf) musikwissenschaftliche Studien an der Universität Salzburg, die sie mit einer Dissertation über das barocke Musiktheater in Salzburg (1974) abschloss. Danach war sie Assistentin am musikwissenschaftlichen Institut der Universität Salzburg und ab 1978 Kuratorin der dort etablierten Tanzsammlung Friderica Derra de Morodas. 1988 habilitierte sie sich mit einer Arbeit über das 'Ballet en action' Jean Georges Noverres . Ab 1992 leitete sie die Abteilung Tanz und Musiktheater 'Derra de Moroda' am Institut für Musikwissenschaft. Ihre tanzwissenschaftliche Forschung, dokumentiert in Buchpublikationen und zahlreichen Aufsätzen, ergänzte sie durch tanzpraktische Tätigkeiten. Ihre Lehrtätigkeit führte sie über Salzburg hinaus auch nach München, Krakau, Bern, Graz und Innsbruck. Nach Beendigung der Universitätslaufbahn 2002 übernahm sie die Leitung diverser Forschungsprojekte des FWF (österr. Fonds zur Förderung wissenschaftlicher Forschung).
Neueste Buchpublikation: Der konservative Revolutionär. Jean Georges Noverre und die Ballettreform des 18. Jahrhunderts, München: epodium 2010.

ELISABETH DRUCKER
1962 in Wien geboren, Mutter von 3 Kindern. Presse, PR und Produktionsassistenz seit 2008 für Georg Blaschke. Bankpraxis 5 Jahre, Studium der Theaterwissenschaft /Kostümbild / Publizistik 4 Jahre, Projekte ab 1987, Regieassistenz bei Michael Schottenberg - TIK Theater im Kopf, Gründungsmitglied / Geschäftsleitung theaterbureau Stefan Bruckmeier
Produktion „Woyzeck“ im Gasometer / Regie: Stefan Bruckmeier, Assistenz Produktion im Theater Gruppe 80 „Orvieto“ / Franz Innerhofer, Kostüm bei Experimentalfilm „Ainaina”. Filmakademie Wien Regie: A.Kopriva,
ab 1999 Presse im dietheater Wien später Verträge / internationale Kontakte, ab 2002 Presse, Administration für DANS.KIAS / Saskia Hölbling, seit 2008 Administration für DANS.KIAS / Saskia Hölbling
seit 2008 PR und Produktionsassistenz für Georg Blaschke

PAWEL DUDUS

Geboren 1989 in Racibórz in Polen. Seit 2007 sammelte er Erfahrungen bei Workshops und Performances verschiedener Tanz- und Zirkusgruppen u.a. bei „Kejos-the-at-er“ und „Salamandra“. Er selbst arbeitete mit Kindern im Sommerprojekt “The Magic Caravan“.
Seit 2008 studiert er zeitgenössischen Bühnentanz am IDA, Institute of Contemorary Dance, der Anton Bruckner Privatuniversität. Dort wirkte er bisher in verschiedenen Choreografien von Editta Braun, Jianan Qu und Rosalia Ortega Fernandez mit. 2009/2010 tanzte er in „L´Aimé(e)“ einer Choreografie von Bruno Genty in Paris und in Linz. Seit 2010 ist er Mitglied der Cie. Off Verticality/C.O.V..

MARTIN DVORÁK

Der tschechische Tänzer und Choreograf erhielt seine Tanzausbildung am Tanzkonservatorium in Brno. Erste Engagements erhielt er 1997 - 1998 beim Brno National Theater Ballett und beim Laterna Magica Ballett Theater in Prag. Von 1998 bis 2001 war er Solist am Prager Kammer Ballett/Ballett Prag, bis 2003 Tänzer an der Volksoper Wien/Tanztheater Wien und anschließend am Ballett Bern und von September 2004 bis 2006 am Tiroler Landestheater in Innsbruck. Am Landestheater Linz war er von 2006 bis 2009 als Solist engagiert, seitdem ist er in Linz als Gastsolist tätig. Insgesamt hat er mit fast 40 Choreografen (u.a. J. Kylián, J. Ulrich, L. King, V. Legakis) und an mehr als 60 Stücken gearbeitet. Im September 2009 arbeitete er am Fabulous Beast Dance Theatre (Irland), wo er in Sacre du printemps für die English National Opera in London mitwirkte. Als Gast tanzte er außerdem in Pilsen (J. K. Tyl Theater), Budapest (Magyar Festival Ballett), Greifswald (Ostsee Festspiele), Aachen (Schrittmacher Festival), Kulturforum Fürth/Nürnberg, Staatstheater Darmstadt und Tanztheater Homunculus (Wien). Martin Dvorák ist als freischaffender Choreograf tätig. Seit 2001 entstanden Choreografiearbeiten für das Tanzkonservatorium Prag, Tanztheater Antares Prag, Tanz Terezín, Tiroler Landestheater Innsbruck, Projekttheater Dresden, National Theater Ballett Brno, Brünner Philharmonie und Landestheater Linz sowie die Festivals Mährischer Herbst, und REDfest. Martin Dvorák ist künstlerischer Leiter seiner eigenen Company ProART und des ProART Festivals für Tanz, Schauspiel, Gesang und Fotografie.

JASMIN EDER
Besucht seit 2009/10 den Vorbereitungslehrgang Tanz
an der Konservatorium Wien Privatuniversität.

CORDULA FINK

Dramaturgin, Studium der Theater-Film- und Fernsehwissenschaften, Germanistik, Geschichte, Erziehungswissenschaften und Soziologie an den Universitäten Köln, Wien, London und Heidelberg. Promotion zum Thema Literalität. Langjährige Arbeit als Dramaturgin u.a. am Staatstheater Stuttgart, Nationaltheater Mannheim, Schauspiel Zürich und dem Half Moon Theatre, London, sowie als Theaterpädagogin. Organisation unterschiedlicher Festivals, Verbandsarbeit im Bereich Soziokultur (u.a. BKJ, GMK, Deutscher Kulturrat), Lehrtätigkeit an verschiedenen Fach- und Hochschulen. Seit 2008 Mitarbeit als Dramaturgin bei OdeonTanz Wien und seit 2010 Projektarbeit am Volkstheater Wien.

MARK FRANKO

Mit Mark Franko, Tänzer, Choreograph und Professor für Tanz und Performance Studies an der University of California, Santa Cruz, konnte in Kooperation mit der Universität Salzburg (Claudia Jeschke) einer der wichtigsten amerikanischen Theoretiker, des zeitgenössischen und historischen Tanzes gewonnen werden. Seine Werke „Dancing Modernism“, „Performing Politics“, „Dance as Text“ und andere sind wichtige Grundlagen der Debatten zum kulturellen Gedächtnis im Tanz. Mark Franko wird am Sonntag, dem 5. Dezember, um 17 Uhr eine Lecture zum Thema „Gestures in Dance“ halten.

SILVIA FRITZ
Wurde 1975 in Innsbruck geboren. Bis 1994 besuchte sie HBLA für Mode- und Bekleidungstechnik (Matura), dann schloss sie 1997 die Meisterklasse für Damenkleidermacher in Linz mit der Meister-, Unternehmer- und Ausbilderprüfung ab. Sie arbeitete alsSchnittdirektrice bei der Firma Sportalm in Kitzbühel, sowie bei der Firma Steinbock in Rum. 2001– 2003 studierte sie 4 Semester Architektur. Seit 2004 ist sie als selbständig Kostümbildnerin und Maßschneiderin tätig. Sie entwarf Kostüme unter anderem für Tiroler Landestheater, Tiroler Volksschauspiele Telfs, Kellertheater Innsbruck, Theater im Lendbräukeller, Theater im Container, und als Kostümassistenz für: Stadttheater Klagenfurt, Theater St.Gallen. http://www.silviafritz.at

KENIA BERNAL GONZALEZ

Auf Cuba geboren, machte sie Ihr Diplom in Zeitgenössischem und Modernem Tanz. Noch währen der Ausbildung gewann sie de brasilianischen Tanzpreis „Bento Danza Brasil“ und setze ihr Studium an der Kunsthochschule in Havanna fort. Es folgten Arbeiten mit verschiedenen Tanztheater Gruppen, Tourneen durch Australien, Neuseeland and Europa, drei Jahre als Choreografin und Darstellerin im Theater Buendia.Sie spielte Shakespeare am Odin- Theater in Dänemark und kam 2003 nach Österreich ins Ensemble des Serapion- Theaters. Kenia war in der „Tanzfabrik Wien“ bei Mario Mattiazzo engagiert und arbeitet in der Tanzgruppe „Tumbao“ als Choreographin und Tanzlehrerin. Sie tanzt regelmäßig in Musicals und singt in der Latinband „Jose Ritmo & Cacao. Seit 2007 ist die im Ensemble der Tanzkompanie Gervasi bei Aufführungen im In- und Ausland.

ANDREA MARIA HANDLER

1984 in Wiener Neustadt geboren. Ihre Tanzausbildung begann sie mit einer 2 -jährigen Ausbildung bei Chandiru Mawa in Wien. Darauf folgte ihr Studium des zeitgenössischen Bühnentanzes am Institute for Dance Arts, IDA, der Anton Bruckner Privatuniversität Linz, in welchem sie 2011 ihren Master of Arts abschliessen wird. 2008/9 erhielt sie das Förderstipendium der ABPU.
Als Tänzerin nahm sie u.a. am " Creative Forum for independent Theater Groups" in Alexandria, Ägypten, sowie am Choreografiewettbewerb für junge Choreografen im Posthof Linz mit dem Stück  "ver-rückt/shifted"  teil. Als Mitglied der Cie. Off Verticality/C.O.V. tanzte sie u.a. in Angers, Wien, Graz und Gmunden in Choreografien von Johannes Randolf und Rose Breuss.

ANNA HEIN

Mehrfach ausgezeichnete, vielseitige Tänzerin und Choreografin, ist sowohl in klassischem Ballett (Wiener Staatsoper) als auch in zeitgenössischem Tanz (Wien, Venedig, New York) ausgebildet. Sie arbeitete mit namhaften Choreografen auf vielen Theater- und Festivalbühnen und schuf bereits eine Reihe eigener Stücke. Immer öfter tauscht sie die konventionelle Bühne gegen andere Räume, liebt Experimente unter außergewöhnlichen Bedingungen und die Begegnung mit unterschiedlichsten Kunstformen. So war Anna Hein als kreative Tänzerin unter anderem in der weltweit erfolgreichen Tanz/Architektur-Serie „body-city“ von Frédéric Flamand (Brüssel) in Zusammenarbeit mit Zaha Hadid und Thom Mayne und eben erst im Rahmen der europäischen Kulturhauptstadt „Metropole Ruhr 2010“ mit Choreografien von Elio Gervasi im Emil Schumacher Museum von Hagen und in der St.Reinoldi -Kirche von Dortmund zu sehen.

PHILINE HERRLEIN

Geboren 1986 in Würzburg, Deutschland. Besuchte die Ballettschule des Saarländischen Staatstheaters. Erfahrungen im zeitgenössischen Tanz sammelte sie bei Lehrern wie Kiko Moreira und Silvia Camarda, in Workshops der Tanzfabrik Berlin, sowie im Künstlerkollektiv "Movimento" unter der Leitung von Seraina Stoffel. Choreografien dieses Kollektivs brachten sie an Theater in Heidelberg, Trier und Luxemburg. Nach einem kurzen Ausflug in die Kulturwissenschaften an der Universität des Saarlandes, studierte sie an der Anton Bruckner Privatuniversität (ABPU) Linz Zeitgenössischen Bühnentanz. In dieser Zeit arbeitete sie zusammen mit Georg Blaschke in "Essence of Touch", Editta Braun und Rose Breuss. Seit 2010 ist sie Mitglied der Cie. Off Verticality/ C.O.V.

CELIA HICKEY

Geboren 1987 in Dortmund, Deutschland. Mit 4 Jahren begann sie mit dem Tanzunterricht. Von ihrem 12. bis zum 16. Lebensjahr genoss sie eine professionelle Tanzausbildung, mit Fokus auf klassischen Tanz, in der Ballettschule „Hankiewicz“ in Dortmund. Nach dem Abitur studierte sie zunächst an der Ruhr- Universität Bochum in den Fachbereichen Slavistik und Orientalistik bevor sie 2008 ihr Bachelor- Studium an der Konservatorium Wien Privatuniversität begann. Dort ist sie in der Abteilung Tanz mit Schwerpunktsetzung auf zeitgenössische und moderne Tanztechniken. Zu ihren bisherigen Künstlerischen Tätigkeiten zählen u.a.: „Die Opheliamaschine“(Choreographie: Manfred Aichinger, 2010), „Kons goes Proms“(Choreographie: Darrel Toulon, Musik: John Adams, 2010), „Changing spaces“(Ltg: Douglas Becker, 2010), „Moonphases“ (Choreographie: Darrel Toulon, 2010).

CLAUDIA JESCKE

Studium der Theaterwissenschaft und Germanistik in München. 1979 Promotion. Von 1980 bis 1990 wissenschaftliche Mitarbeiterin am Institut für Theaterwissenschaft an der Universität in München, 1994 Professorin am Institut für Theaterwissenschaft in Leipzig, dort Habilitation. 2000 Professorin für Tanzwissenschaft an der Hochschule für Musik in Köln. Seit 2004 Ordinaria für Tanzwissenschaft an der Universität Salzburg. Gastprofessuren an europäischen und amerikanischen Universitäten. Claudia Jeschke arbeitet(e) zudem als Dramaturgin, Choreografin, Ausstellungsmacherin und Autorin von Fernsehsendungen zum Tanz. Sie ist Autorin zahlreicher wissenschaftlicher Publikationen, in denen sie als ausgebildete Tänzerin die Tanzgeschichte vor allem unter bewegungsanalytischen und praxisorientierten Gesichtspunkten beleuchtet. Die Verbindung von Historie, Theorie und Praxis dokumentiert sich außerdem in zahlreichen Re-Konstruktionen zu Tanzphänomenen des 18., 19. und 20. Jahrhunderts.

HEIDE KINZELHOFER
geb.1971 in Steyr, studierte Psychologie und Tanz am Konservatorium Wien von 1992 bis 1996. Studium der Klein-Technique in New York. Arbeitet als Tanzpädagogin v.a. mit Kindern. Kurse im ORF zum Thema Bewegung und Gesundheit und in Schulen zum Schwerpunkt Tanz. Langjährige Tänzerin bei der cie Dans.Kias. Mitwirkende in Stücken bei Willi Dorner, Milli Bitterli, Georg Blaschke, Pilot.tanzt. Dazwischen eigene Soloarbeiten. Mutter von 2 Kindern.
Ich beschäftige mich wohl deshalb mit Bewegung (vielleicht auch mit Tanz), weil es da eine Neugierde gibt dem Fremden (in mir) zu begegnen. Auch die Körperstruktur soweit zu erfahren, dass ich immer mehr die werde, die ich bin. Was da entsteht, ist eine Freiheit und eine wunderbare Konzentration auf den Augenblick. Die Verbundenheit mit der eigenen Existenz sichtbar zu machen über Bewegung ist eine große künstlerische Aufgabe für mich und diese Recherche geht in einer Weise nie zu Ende.

ESTHER KOLLER

In Wien geboren. Erster Ballettunterricht im Alter von 6 Jahren. Ausgebildet in Zeitgenössischem Tanz, Ballett, Jazz- und Stepptanz. Seit 1992 freischaffende Tänzerin/Choreografin. Zusammenarbeit u. a. mit Tanz Company Gervasi, Company Esther Linley, Liz King, Catherine Guerin, Klaus Maria Brandauer, Pilottanzt, Carlos Ovares, Núria Castejón, Mario Mattiazzo, Bernd R. Bienert, Bert Gstettner, Paul Wenninger und Nikolaus Adler.
Auftritte bei ImPulsTanz - Vienna International Dance Festival, Wiener Festwochen, Österreich Tanzt, Festival Cultural de Mayo - Mexiko, Internationales Sommertheaterfestival Hamburg, Pèlerinages - Deutsches Nationaltheater Weimar, Austrodance Festival - Washington DC, in der Volksoper Wien, dem Theater an der Wien, im Volkstheater, Museumsquartier u. v. a. „Outstanding Young Dancer“ bei der Kritikerumfrage der Zeitschrift „ballettanz international – das Jahrbuch 2000“.
Choreografische Assistenz für Ballett sowie Ballettschule der Wiener Staatsoper und Saarländisches Staatstheater, langjährige Trainingsassistenz bei Internationale Tanzwochen Wien. Lehraufträge für das zentrale Hauptfach „Zeitgenössischer Tanz“ an der Anton Bruckner Privatuniversität (IDA) in Linz. Lehrende im Rahmen der Tanzausbildung des Studios Dance Arts Wien.

SASCHA KRAUSNEKER
professioneller Tänzer im zeitgenössischen Bereich im In- und Ausland 1999-2007. Zusammenarbeit u.a. mit Georg Blaschke, Pilottanzt, Elisabeth Orlowsky und Andrea Müller. Feldenkrais-Praxis seit 2002 in Wien im Institut Dr. Schmida, bei tanzpool und in der Gesundheitspraxis Lindengasse. Mitbegründer des Feldenkrais Institut Wien (www.feldenkraisinstitut.at). Gastlehrer im Tanzquartier Wien, an der Ballettabteilung des Konservatoriums Wien, Studienzweig Moderner Tanz und der Abteilung Tanzpädagogik, sowie bei ImPulsTanz. Veranstalter von Feldenkrais Fortbildungen und öffentlichen Workshops sowie der 4-jährigen Feldenkrais Ausbildungen in Wien. “Meine Neugierde richtet sich auf die Verschmelzung von Bewegung und Lernen – mit dem Wunsch das somatische Lernen auf allen menschlichen Ebenen geschehen zu lassen. Die Faszination für diese Schnittstelle des Lernens ergibt sich aus der bewegten und bewegenden Suche nach Lebendigkeit.“

RAINER KRENSTETTER

Geboren in Wien. Ausbildung an der Ballettschule der Wiener Staatsoper sowie an der Royal Ballet School London.
Auszeichnungen: 1997 Erster Platz beim ÖTR-Tanzkontest Wien. 1998 Silbermedaille beim Wettbewerb in Brasilia. 1999 Sonderpreis beim Grand Prix Luxemburg. 1999 Erster Platz beim Prix de Lausanne.
Engagements am Ballett der Wiener Staatsoper, Ballett der Staatsoper Unter den Linden, Demi-Solotänzer (2003) und seit 2004 Solotänzer beim Staatsballett Berlin. Repertoire: „Romeo und Julia“ (Faschingskönig, Balkon- Pas-de-deux), „Verdi-Ballett: Ein Maskenball“, „Raymonda“, „Black Cake“, „Die Flamme von Paris“, "Etuden“ (Solo-Paar), "Le Corsaire", "Grand Pas Classique", "Napoli" (Pas de six), "Coppélia" (Franz), "Schwanensee" (Prinz Siegfried), "Don Quixote" (Basil), "Giselle" (Herzog Albrecht) und vieles mehr.
Gala-Auftritte: ÖTR-Gala in Wien, Winner-Gala in der Staatsoper Budapest,
Stars und junge Talente in der Bayerischen Staatsoper München,
Fanny-Elßler-Gala in Wien, „A Gift from Malakhov“ in Japan,
International Ballet Gala mit dem Queensland Ballet in Australien,
Ballett-Gala in Tallinn, Ballett-Gala in Triest, Eröffnung der Salzburger
Festspiele 2006, "Hommage à Nurejew" in Düsseldorf, 12. Internationales
Ballettfestival Miami, Ballett-Gala in Rom 2009, Ballett-Gala
beim Spoleto-Festival 2009, Gastspiele: 2003 Festival "Basel tanzt",
Japan 2005, Granada 2006.
Gasttänzer beim Wiener Staats- und Volksopernballett, beim Los Angeles
Ballet und beim Ballet Ireland, Dublin.

TAMARA KRONHEIM

Geboren 1990 in Salzburg. Absolvierte 2008 an der Anton Bruckner Privatuniversität (ABPU) -Institute for Dance Arts - IDA das Bachelorstudium Zeitgenössischer Bühnentanz, zur Zeit Fortsetzung des Faches im Masterstudium. Als Mitglied der Cie. Off Verticality/C.O.V. tanzte sie im Theater Angers, Odeon Wien, im Posthof Linz, in der Philharmonie Luxemburg, im Wiener Konzerthaus und beim Feldkirch Festival und bei den Gmundener Festwochen.

MIA LARRSON

Ausgebildet an der ”Swedish Royal Balletschool” bis 2001, anschliessend an der Ballettschule der Wiener Staatsoper, die sie 2007 mit Diplom abgeschlossen hat. Engagements: 2007/08: Aspirantin an der Wiener Staats- und Volksoperoper; 2008/09: Solist mit Gruppe an der Grazer Oper Repertoire: Repertoire der Staats- und Volksoper 07/08, Blackswan in „Darrel Toulons“ „Schwanentriologie“, weitere Auftritte bei diversen Shows, Konzerten und Bällen in Wien sowie Shows mit „Flowmotion dancecompany“ weltweit (Abu Dhabi Int. Sculpture Symposium; Amman,. Barcelona…).

DOROTA ŁĘCKA

Geboren 1985 in Warschau. Absolvierte ihren Bachelor und ihren Master an der Anton Bruckner Privatuniversität in Linz. Stagiere bei Milli Bitterli(AT), Theresa Ranieri(IT) und Nicole Peisl (The Forstythe Company).
Von 2008 bis 2009 arbeitete sie in Budapest mit der MuTermianial Company  und der Krisztioan Gergye Company. Sie trat in Choreigrafien führender ungarischer Choreografen auf. 2009 war sie Praktikantin (eigentlich apprentice, weiß keine gute Übersetzung..) beim Silesian Dance Theatre in Bytom, Polen.
Seit 2010 arbeitet sie mit Rose Breuss, Joe Alter ( joe Alter Dance Group), Linda Kapetaena und Jozef Frucek (RootlessRoot). Mit ihren Soloarbeiten nimmt sie an internationalen Festivals teil.An der SDSU - der San Diego State University Californien unterrichtet sie Zeitgenössischen Tanz und Ashtanga Yoga.  

STEPHAN MAASS
In Bad Homburg, Deutschland geboren. Seit 1982 intensive Beschäftigung mit dem gesamten Percussionsinstrumentarium. Im Laufe der 80er Jahre Unterricht bei diversen Lehrern (z.b. Alex Acuna, Freddie Santiago, Joe Nay). In dieser Zeit schon intensive Konzerttätigkeit in allen Stilrichtungen. Seit 1986 Studio- und Recordingarbeit. Seit 1989 regelmäßige Kurse an der Bundesakademie für Musik in Trossingen, Deutschland. Seit Anfang der 90er Jahre vermehrte Workshoptätigkeit bei Percussion- und Jazzworkshops. In dieser Zeit verstärktes Erarbeiten eigener Konzepte für Percussion, speziell im Pop- und Jazzbereich. Tourneen durch Europa. Beschäftigung mit elektronischer Musik, erste Produzententätigkeiten. Ab Ende der 90er Jahre Auftragsarbeiten als Produzent für Plattenfirmen, weitere Erfahrung im elektronischen und DJ-Bereich. Seit 2000 verstärkt kompositorische Tätigkeit für eigene Projekte (z.b. the wanderer mit Vladislav Sendecki). Seit 2004 Unterrichtstätigkeit an der Anton Bruckner Privatuniversität (ABPU) Linz, seit 2007 insbesondere Jazz-Percussion. Zusammenarbeit mit Roisin Murphy, Beat4Feet, Wiener Sängerknaben, Peter Wolf, Stephen Ferguson, Georg Danzer, DJ Megablast, Kruder & Dorfmeister, Count Basic, Wolfgang Ambros, Karlheinz Hackl, Kurt Ostbahn & die Kombo, Billy Cobham , Rainhard Fendrich, NDR-Bigband, Joe Cocker, Udo Lindenberg , Colin Towns u.a.
Percussionclinics in ganz Europa u.a. mit Jojo Mayer, Peter Wrba, Thomas Lang, Ralf Gustke, Benny Greb, u.v.a. Filmmusiken: Ein Fall für zwei, Der Fahnder, Balko, Eurocops, Wolff's Revier, Mit den Clowns kamen die Tränen, Tatort, Universum,42+

SIMON MAYER

Performer/Tänzer, Choreograf und Musiker, geboren 1984 in Österreich, studierte an der Wiener Staatsopernballetschule und den Performing Arts and Research Studios (PARTS) in Brüssel. Er war Mitglied des Wiener Staatsopernballets, Sänger und Bassist der Heavy Metal Band C.O.P. und begann vor kurzem, zusammen mit seiner Band ”Bambi and the rising halfmoon”, seine eigenen Lieder aufzuführen. Simon tanzte in Produktionen von Anne Teresa de Keersmaeker, Wim Vandekeybus, Sebastian Prantl (Tanzatelier Wien), Elio Gervasi, etc. Neben ”Overdub” choreografierte Simon mehrere Duo und Gruppenstücke wie ”Apfelstrudel/resons not to laugh”, Goldfishvariations, ”O feather of lead” und war als Regisseur für die Wiederaufnahme der Kurzoper ”Gesellschaftsspiele” von Gunter Waldek tätig. Simon ist Künstlerischer Leiter des Festivals ”SPIEL” in Oberösterreich, welches er zusammen mit seinen Brüdern und dem Verein m-arts ins Leben gerufen hat. 2009 begann er sein Engagement mit der belgischen Tanzkompanie ROSAS/Anne Teresa de Keersmaeker für das Stück ”THE SONG” und seine Arbeit als Choreograph, Tänzer und Musiker für die belgische Band ”Zita Swoon” und deren Produktion ”Dancing with the Soundhobbyists”. Im Mai 2010 premierte Simon sein jüngstes Stück ”Surface” beim Festival ”Scene de danse” in Paris.

JOHANNES NOVOHRADSKY

Beschäftigung mit Fotografie und Film sowie Video als Autodidakt. Super8- und Video-Projektionen zu Musikauftritten diverser Wiener Künstler. Fotografische Arbeiten und Videodokumentationen. Entwicklung und Einrichtung von Videoprojektionen zu Theaterarbeiten, Musik/Theaterprojekten und Tanz/Musik-Performances in Wien, Bregenz, Zürich.

PETR OCHVAT

Geboren 1986 in Ostrawa, Tschechien. Während seiner Ausbildung von 2001 -2005 am Konservatorium in Ostrawa, Acting Department, spielte er in zahlreichen  lokalen Theaterstücken. Nach dem Schauspieldiplom wurde er Mitglied in Liz Kings D.ID company und studierte an der Anton Bruckner Privatuniversität (ABPU) in Linz zeitgenössischen Bühnentanz. Er arbeitet mit den Choreografen Georg Blaschke, Bruno Genty, Barbara Greiner und Rose Breuss mit Aufführungen in Zürich, im Posthof Linz, Odeon Wien, im Konzerthaus Wien, in der Philharmonie Luxemburg und beim Tanzfestival Bytom. 2010 erhielt er das START - Stipendium für Musik und darstellende Kunst 2010 und das Trainingsstipendium der Spielzeit 2010/11 am Tanzquartier Wien.

AMANDINE PETIT

Geboren 1988 in Karlsruhe, französische Staatsbürgerin, begann mit 6 Jahren in Straßburg in der Tanzschule "Le Studio" zu tanzen, bis sie 2006 an der Anton Bruckner Privatuniversität (ABPU) am Institute for Dance Art, IDA, Linz ihre professionelle Tanzausbildung begann. Mittlerweile studiert sie dort im Masterprogramm für Zeitgenössischen Bühnentanz. Tanzte mit der Cie. Off Verticality/C.O.V in zahlreichen Festivals u.a. im Odeon Wien, beim Feldkirchfestival und  in Angers, Frankreich.
Nahm mit dem Kollektiv "are you with us"  im Posthof Linz beim Wettbewerb für junge Choreografen im Rahmen von "Linz 09" teil und zeigte eigene Arbeiten beim „Fete de la Danse“ in Straßburg. Als Mitglied der Cie. "Arsenale della Danza" von Ismael Ivo tanzte sie 2010 in der Produktion "Oxygen" für die Biennale della Danza in Venedig

ANNA PROKOPOVÁ

Geboren in Ostrava, Tschechien. Nachdem sie 9 Jahre Mitglied in einem Gesellschaftstanzklub war, begann sie eine Zusammenarbeit als Tänzerin mit dem Drama Department des Mährisch-Schlesischen Volkstheaters. In den Jahren 2001 - 2007 arbeitete sie u.a. mit den Lehrern und Choreografen Monika Caunerová, Matthew Hawkins, Sumako Koseki und tanzte in Projekten des Marionettentheaters Ostrava und in Liz Kings D.ID Company.
Sie studierte Tanz an der Universität für Musik und Performative Künste in Bratislava, Slowakei, und schloss 2007 ihr MA Studium für Philosophie, Tschechische Sprache und Literatur an der Universität von Ostrava ab.
Sie studiert Zeitgenössischen Bühnentanz - Movement Research an der Anton Bruckner Privatuniversität und arbeitete u.a. an einer Choreografie von Gertrud Bodenwieser im Posthof Linz, in Projekten von Rose Breuss im Wiener Konzerthaus, dem Odeon Wien, beim Feldkirch Festival, den Gmundener Festwochen und in der Philharmonie Luxemburg, in Projekten der Cie. Off Verticality/ C.O.V. und in einem Projekt von Georg Blaschke - Essence of touch - Duo works. Als Tänzerin und Choreografin seit 2007: mit Petr Ochvat - Bringers, Raimund Vogtenhuber - Kompositionen aus dem Alltag, Nora Elberfeld - Early bird catches the Worm und mit Kerstin Olivia Schellander. 2010 begann sie eine Zusammenarbeit mit Esther Koller als Coach an der Tanzperformance - Living Rooms of Bodies. Im Jahr 2010 erhielt sie das START - Stipendium für Musik und darstellende Kunst 2010 und das Trainingsstipendium der Spielzeit 2010/11 am Tanzquartier Wien.

JOHANNES RANDOLF

Erhielt seine Tanzausbildung an der Tanzakademie in Rotterdam und ist zertifizierter Trainer und Pre-Trainer für das Gyrotonic Expansion System® und Master Trainer für Gyrokinesis®. Er tanzte mit verschiedenen Compagnien und Choreographen u.a. toladá dance company (D) – Joseph Tmim,Cia. Vicente Saez (E), Cie. Initiale (F) und Ballett Linz (A) bevor er die company Cie. NoVaS zusammen mit Randi Liebnau gründete. Mit der Choreographie „second skin“ gewannen sie 2001 beim Internationalen Choreographie Festival in Kalisz (PL) den 1. Preis. Er unterrichtet zeitgenössischen Tanz am IDA – Institute for Dance Arts an der Anton Bruckner Privatuniversität in Linz, war 6 Jahre lang künstlerischer Co-Leiter der postgraduate dance company x.IDA und 5 Jahre lang künstlerischer Co-Direktor des choreographicentrelinz. Johannes Randolf unterrichtet zahlreiche Workshops bei diversen Festivals und in Ausbildungszentren im In- und Ausland. Unter anderem ist er Gastdozent an der Tanzakademie in Rotterdam und der University of Calgary.Gründung der Cie. Off Verticality mit Rose Breuss, Linz 2009.

ARNULFO PARDO RAVAGLI

Geboren 1981 in Kolumbien. Studierte von 1998-2003 an der „Pontificia Universidad Javeriana“ in Bogota Business Administration and Marketing  und  anschließend an der Anton Bruckner Privatuniversität Linz (ABPU) Zeitgenössischen Bühnentanz und Tanzpädagogik, 2008 Abschluss dort mit dem Bachelor of Arts. Seit 2009 ist er Student im Masterprogramm für Zeitgenössischen Bühnentanz der ABPU.
Z.Zt. arbeitet er als Tänzer in der Cie. Wee von Francesco Scavetta - mit der er u.a. durch Argentinien, Mazedonien, Norwegen und  Italien tourte. Mitglied der Cie. Off Verticality/ C.O.V., wo er in Projekten von Rose Breuss u.a. beim Feldkircher Tanzherbst, im Odeon Wien und den Gmundener Festwochen tanzte. Weitere Engagements im Dschungel Wien in der Regie von Stefan Rabl, mit Bruno Genty in "L´Aimé(e)" in Paris und Linz sowie mit der Zagreb Dance Company unter der Leitung von Snjezana Abramovic in Kroatien. Eigene Arbeiten u.a. mit Juan Dante Murillo Bobadilla.

MARIE-THERESE RUDOLPH

Mag. phil., geboren 1974 in Linz. Studium der Musikwissenschaften in Wien, Brüssel und Paris. Projektmanagement (Wiener Festwochen, LIVA/Linz09 u.a.), PR- und Community-Arbeit, journalistische und fachspezifische Publikationen (Deuticke, Residenz u.a.) sowie Kulturvermittlung (KulturKontakt Austria). Lebt in Wien.

KUN -CHEN SHIH

Geboren in Taiwan, lebt seit 1994 in Wien;1994 - 1999 Tänzer im TanzAtellier Sebastian Prantl, seit 1999 Ensemblemitglied der Company homunculus, 1994 - 2010 Gasttänzer bei Silvia Both, Birte Brudermann, Bernd R. Bienert, Nilkolaus Adler, Andrea Nagl; Zusammenarbeit mit @motion.worX, Feinsinn und Compagnie Smafu.

MALWINA STEPIEN

Geboren 1988 in Warschau, Polen. Absolvierte die Roman Turczynowicz Ballet School in Warschau und die Musical School am Musical Theatre, Warschau.  Zahlreiche Aufführungen als Balletttänzerin an der Oper Warschau. Erhielt 2004 das "Young Talent Help Found Stipendium“ – gestiftet von der „First Lady and President of Poland Jolanta and Aleksander Kwazniewski Foundation for outstanding artistic achievements". Sie studierte in der Folge an der Salzburg Experimantal Academy of Dance, SEAD, in Salzburg und Zeitgenössischer Bühnentanz an der Anton Bruckner Privatuniversität in Linz. 2008 war sie Stipendiatin des polnischen Kulturministeriums.
Seit 2009 Mitglied der Cie. Off Verticality/C.O.V., wo sie im Posthof Linz, bei den Gmundener Festwochen, in der Spinnerei Traun tanzte. Teilnahme am Projekt von Willi Dorner "bodies in urban space" bei der Triennale Linz 2010 und an der Benefizgala für die Aidshilfe beim VideoTanz Projekt Move im Wiener Museumsquartier.Erhielt 2010 das DAAD Stipendium für "muse 010" für die Palucca Schule, Dresden.

OLGA SWIETLICKA

Geboren 1989 in Lodz, Polen. Studierte an der New School for the Performing Arts- Leonardo da Vinci Foundation am Schlesischen Tanztheater in Bytom, Polen. Anschließend Studium Zeitgenössischer Bühnentanz an der Anton Bruckner Privatuniversität (ABPU) Linz, zur Zeit studiert sie im Master-Studium Bühnentanz. Teilnahme an Projekten wie  der “Annual International Contemporary Dance Conference“ und dem  „Performance Festival“ in Bytom, Polen und am „Summer Workshop for professional Dancers and Artists', Dresden, Deutschland. Juli /August 2010 Teilnahme an „muse 10“, in Dresden, Deutschland. Olga Swietlicka tanzte u.a. bei Editta Braun, Jianan Qu, Georg Blaschke, Rosalis Ortega Fernandez und Rose Breuss, bei den Gmundener Festwochen, in der Spinnerei Traun und im Posthof Linz. Stipendiatin der Foundation  'Mloda Polska' und des DAAD für die Palucca Schule in Dresden und Tanzplan Deutschland.

PETER THALHAMER
international tätiger Licht-Designer, Grafiker, Choreograf. Arbeitet seit mehreren Produktionen mit Georg Blaschke zusammen.Er war Mitglied der Performancegruppe „Fuckhead“.1992 erste Kontakte mit Licht-Design
1996 Einladung mit seiner 3. Choreografie „All the Rage“ zum ImPulsTanz-Festival in Wien. 1997 gründet er Gap_works, eine Asociation zur Realisierung künstlerischer arbeiten auf den Gebieten des Licht- und Bühnen-Designs und der Conceptual Arts. -Er gründetet auch Gap_Motion, fokussiert auf Bewegung und Choreografie. In den folgenden Jahren hatte er zahlreiche weltweite Kollaborationen mit anerkannten ChoreografInnen.
Seit 2004 fokussiert er sich mehr auf Arbeiten, die sich spezieller mit Licht, Raum und Architektur beschäftigen. Erste Kreationen für öffentliche Räume und Hotels entstehen...“...as a designer, I am a firm believer in the equal and inseparable power of visual and functional creative outputs. I´m a (non)commercial artist, with a responsibility to the show and the look I have agreed to help promote. I try to keep in mind the responsibility I have as an artist, to do what artists have always done: respond to, reflect upon and, hopefully, influence the world...“

HARMEN TROMP

Begann seine Tanzausbildung im Alter von neun Jahren an der „West Australian Balletschool“ (1959 – 1962). Weitere Studien folgten von 1962 bis 1967 an der „Scapino Dance Academy“ (Amsterdam, Niederlande).
Die wichtigsten Stationen seiner Karriere waren das „Scapino Ballett“ (Amsterdam, Niederlande), das „Netherlands Dance Theatre, NDT“ (Den Haag, Niederlande), „Het Nationalballett“ (Amsterdam, Niederlande), das „Ballett Royal de Wallonie“ (Charleroi, Belgien) und das „Basel Ballett“ (Basel, Schweiz). Bei allen diesen Kompanien wurde er als Solist oder 1. Solist eingesetzt.
In dieser Zeit arbeitete Harmen Tromp mit bedeutenden Choreografen wie Hans van Manen, Glen Tetley, John Butler, Anna Sokalov, Jeromm Robins, Rudy von Dantzig, Hendrick Tomaszewski, Toer von Schayk und Jiri Kylian.
Ab 1976 orientierte er sich dann mehr in Richtung des klassischen Ballettrepertoires. Die Höhepunkte seiner traditionell klassischen Karriere markierten der Mercutio in „Romeo und Julia“, die Rolle des Crassus in „Spartakus“, des Albrechts in „Giselle“, die des Prinzen in „Der Nussknacker“ und des Poeten in „Les Sylphides“. Das breite Spektrum seines künstlerischen Schaffens im Bereich des klassischen Tanzes komplettierten diverse Interpretationen von Rollen aus dem Balanchine-Repertoire.
Im Jahre 1982 schlug Harmen Tromp eine neue künstlerische Richtung als Interpret von zeitgenössischen Stücken ein. Gemeinsam mit Liz King, Esther Linley und Manfred Biskup gründete er das „Tanztheater Wien“, und war damit von großer Bedeutung für die Entwicklung des zeitgenössischen Tanzes in Österreich. Er war Co-Direktor, Trainingsleiter und 1. Solist der Kompanie. Internationale Erfolge feierte das „Tanztheater Wien“ im „S.O.A.P. Dance Theatre“ (Frankfurt, Deutschland), im „HOT-Theatre“ (Den Haag, Niederlande) und im „Centre Pompidou“ (Paris, Frankreich).
Zu den wichtigsten Stationen seiner pädagogischen Laufbahn zählen das „Konservatorium Wien“, die „Staatsopernballettschule Wien“ und das „Institute for Dance Arts“ an der „Anton Bruckner Privatuniversität“ (Linz, Österreich), wo er bis zum gegenwärtigen Zeitpunkt als stellvertretender Institutsvorstand und als Dozent tätig ist.
Harmen Tromp ist Vater dreier Kinder und Großvater eines Enkelkindes. Er lebt mit seiner Frau Gabi und seinen Söhnen Julian und Oliver in Wien.

ULRICH TROYER
1973 geboren, 1992-2002 Architekturstudium an der TU-Wien / Gasthörer an der Universität für Musik & Darstellende Kunst, Wien. Lebt und arbeitet als freischaffender Künstler & Musiker in Wien. Mitglied des Gemüseorchesters seit 2005, Releases als Solokünstler, Komposition von Tanz- und Filmmusik; Soundinstallationen und Performances. Stipendien:2008 BMUKK, Arbeitsstipendium,
Diskographie:2007 SEHEN MIT OHREN, CD, Transacoustic Research, Wien (A),
2003 ROSE DE SHIRAZ, CD, Deluxe Records, Seattle (USA),
2000 NOK, CD, Mego, Wien (A)

FLORIAN WAGNER
1979 geboren, lebt als freier Musiker (Gitarrist, Komponist), Licht- u. Tontechniker in Wien. Internationale Konzerttätigkeit mit Fatima Spar & The Freedomfries, Tini Trampler & Die Dreckige Combo, Playback Dolls, Minze, Indydust.

JAN WAGNER

Geboren 1977 in Wien. International tätig als Lichtdesigner, Lichttechnischer und Technischer Leiter für Theater, Tanz, Performance, Oper und Bildende Kunst, sowie als Regisseur für Film. Musikalische Grundausbildung. Betreibt die Produktionsstätte für Audiovisuelle Medien und Bühnenkunst\\Wagner-Produktion, mit In-House Post-Production. Seit 2008 Dozent für Bühnentechnik und Lichtdesign am "Institute of Dance Arts" an der Anton Bruckner Privatuniversität in Linz.
Zusammenarbeit mit zahlreichen Regisseuren, Choreografen, Bühnenbildnern und Lichtdesignern an Theatern und Festspielen wie ua. Wiener Festwochen (<1997), Tanzquartier Wien (<2001), Halle E+G/MQ Wien (<2001), ImPulsTanz/Wien (1997-2005), Bregenzer Festspiele, Th. Am Neumarkt Zürich, TT Berlin, Festival d'Avignon, Festival/Tokyo. Dokumentarfilm-Debüt (Produktion und Regie): FUN FATAL (A, 2007), derzeit ein Filmprojekt in Produktion. Lebt in Wien.