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PROGRAMMARCHIV OdeonTanz I »HOCH HINAUS«

29. - 31. Januar 2010, jeweils 20h
SICHTBARE LIEDER
nach Gedichten von Paul Èluard

Produktion/Choreographie: Rose Breuss
Musik: Trompete, Electronics: Franz Hautzinger,
Trompeten: Bernhard Bär und das Ensemble Linz
Tanz: Amandine Petit, Anna Lis, Anna Prokopová,
Arnulfo Ravagli Pardo, Aureliusz Rys, Juan Dante Murillo Bobadilla,
Petr Ochvat, Tamara Kronheim.
Lichtdesign: Jan Wagner, Video: Johannes Novohradsky,
Tontechnik: Florian Wagner
In Kooperation mit der Stadt Wien, dem Feldkirch Festival und der
Cie. Off Verticality/C.O.V.
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30. Januar 2010 - 12h (geschlossene Veranstaltung)
Aus meiner Sicht: Die Rolle des Albrecht aus Giselle
Lecture Demonstration von Rainer Krenstetter und Claudia Jeschke
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4. Februar 2010 - 20h
6 DEGREES OF SEPARATION
Choreographie: Johannes Randolf
Musik: Sound-Collage (J. Randolf) und Muzlimagauze
Tanz: Aureliusz Rys, Blazej Jasinski, Andrea Maria Handler,
Katja Bablick, Amandine Petit
In Kooperation mit der Cie. Off Verticality/C.O.V.
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4. + 5. Februar 2010 - jeweils 20h
SCHRIFTzeichnen
Konzept und Choreografie: Bernd R. Bienert
Tanz: Boris Nebyla
Koproduktion renaiss(d)ance, teatro barocco und Stadt Wien
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4. + 6. Februar 2010 - jeweils 20h
HATE
von Juan Dante Murillo Bobadilla und Arnulfo Pardo Ravagli
Musik: Splatercell, John Cooper Clarke und Joy Division
Lichtdesign: Jan Wagner
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4. + 6. Februar 2010 - jeweils 20h
AUSWÄRTSSPIEL
Konzept/ Regie/ Choreografie/ Produktion: Lina Maria Venegas
Performance: Flüchtlinge der UMF Gruppe - Betreuungsstelle Ost/Traiskirchen
Unterstützt durch: European Homecare – Betreuungsstelle Ost/Traiskirchen
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5. Februar 2010 - 18h (Lecture)
Aus meiner Sicht: Die Rolle des Albrecht aus Giselle
Lecture Demonstration von Rainer Krenstetter und Claudia Jeschke
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5. Februar 2010 - 20h (Perf.)
IdomeneoChaconne
Choreographie/Inszenierung: Sibylle Dahms und Claudia Jeschke.
Tanz: Rainer Krenstetter
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5. Februar 2010 - 20h
ALIEN ANONYMOUS
nach dem Roman „Solaris“ von Stanislaw Lem

Konzept, künstlerische Leitung: Julia Mach
Choreographie, Tanz: Julia Mach, Anna Nowak
Choreographische Assistenz: Filip Szatarski, Ula Zerek
Musik: Rafał Dętkoś, Grzegorz Welizarowicz
Dramaturgie: Filip Szatarski
Video: Kamila Chomicz
Kostüm: Julia Botak

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Als der Psychologe Kelvin auf dem Planeten Solaris
eintrifft, der von Polytheria, einem gallertartigen
Plasma-Ozean umgeben ist, trifft er auf seine Frau Harey, die sich 10 Jahre zuvor das Leben nahm. Polytheria materialisiert das Unbewusste: Wer ist diese Harey?

In Solaris (1961), einem der berühmtesten Science-Fiction Romane der Weltliteratur, beschreibt und befragt Stanislaw Lem (1921-2006) vielschichtig, narrativ und letztlich genreübergreifend, die Möglichkeiten und Begrenzungen menschlicher Existenz und Wahrnehmung: Ist unsere Wahrnehmung lediglich Projektion eigener Vorstellungen?
Ist die Erforschung des Anderen, die Suche nach dem Anderen immer auch die Suche nach uns selbst?
Was konstituiert das Bewusstsein des Menschen?

Julia Mach begibt sich mit Solaris auf die Suche. Wenn Harey die menschliche Materialisierung des Unbewussten, der eigenen Erfahrungen, Wünsche, Fantasien und der tiefsten Ängste und Schuldgefühle Kelvins ist, entspricht Hareys Selbstwahrnehmung nicht der Realität, denn ihre subjektive Wahrnehmung wird von außen fundamental infrage gestellt.

Für Julia Mach ist der Körper die Schnittstelle zwischen dem Subjektiven mit seinen Anteilen am Bewussten und Unbewussten und dem vermeintlich Objektiven, der Welt. Als Bestandteil des materiellen Seins, das durch Räume, Orte und gesellschaftliche
Konstrukte definiert ist, verbindet der Körper, der niemals neutral ist und Bedeutung, Atmosphäre und Stimmungen in sein Umfeld trägt, das Unbewusste mit dem Bewussten. Kann man das Universum verstehen, ohne zu verstehen, was darin liegt?

5. + 6. Februar 2010 - jeweils 20h
ORDINARY EVENTS
Choreographie: Rui Horta
Musik: Les Tambours du Bronx
Premiere 21.11.1991, Künstlerhaus Mousonturm,
mit dem S.O.A.P. Dance Theatre, Frankfurt

Einstudierung Annette Lopez Leal
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"Ordinary Events" entstand während eines Aufenthalts in Magglingen (Schweiz) und wurde zum ersten Mal bei "Heartbeat" gezeigt, einer Benefizveranstaltung zugunsten der AIDS- Hilfe, die gemeinsam mit Mitgliedern des Frankfurter Balletts und verschiedenen anderen Frankfurter Künstlern durchgeführt wurde.
Das Stück wurde 115 mal in 22 Länder aufgeführt.

Berliner Morgenpost 1992 schreibt:
"Für Ordinary Events" steht S.O.A.P. in den Startlöchern zu einer prägnanten Abstraktion "gewöhnlicher Ereignisse". Alltägliche Gesten und die Bewegungen, die unentdeckt zwischen den Posen verborgen sind, werden in Form gebracht, gebrochen und auf diese Weise sehr ungewöhnlich. Reizvoll ist die Szenenrie. Drei rote Teppiche, drei Stühle und das akustische Trommelfeuer der "Tambours de Bronx" stecken die Geometrie ab, auf der das Chaos losbricht. Das hat dramatischen Effekt, besonders in den Passagen erstarrter Stille, wenn Körper sich wie Pyramiden übereinandertürmen und Bilder wirken."

Bergische Morgenpost 1992 schreibt:
" Drei rote Rechtecke teilen den schwarzen Bühnenboden auf, jeweils ein Stuhl auf jedem Feld. In diesen Feldern werden Geschichten erzählt, von Macht und Unterdrückung, von unüberwindlicher Nähe und kalter Distanz, In rasantem Tempo finden die Paare immer neue Bewegungsbilder.
Plötzlich bewegt sich die Gruppe synchron: das Ensemble tanzt, artistisch, schwungvoll. Imponierend die Körperbeherrschung: Nie droht die Artistik in Akrobatik umzuschlagen immer ist der Formwille des Choreographen spürbar."

6. Februar 2010 - 20h
THE CLAP
Choreographie: Marc Spradling (Frankfurt)
Musik: Steve Reich
Tanz: Ekaterina Cheraneva, Ramon John
Mit Unterstützung von ZUKT - Zeitgenössischer und Klassischer Tanz (Leitung: Dieter Heitkamp)
der Hochschule für Musik und Darstellende Kunst Frankfurt
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6. Februar 2010 - 20h
MINDBLANKNESS
Choreographie Anna Nowak
In Kooperation mit der Cie. Off Verticality/C.O.V.
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Preise
Kat 1: 22 € Vollpreis| 17 € Senioren| 7,50 € Schüler+Studenten
Kat 2: 17 € Vollpreis| 12 € Senioren| 6 € Schüler+Studenten
Kat 3: 5 €| Festivalpass: 45 € Vollpreis| 18 € Schüler+Studenten
Ö1 Club-Mitglieder erhalten 10% Ermäßigung auf den Vollpreis

Online-Tickets
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